Energie ist Kraft

Energie ist ein physikalischer Begriff. Aber auch ein psychologischer. Ein menschlicher Begriff. Energie verspürt man, wenn man Kraft hat, Bäume ausreißen könnte oder vielleicht auch einfach „nur“ nicht zur Ruhe kommt. Es gibt immer etwas zu tun. Energie kann man nutzen um voranzukommen.

Energie fühlt sich hell an, kraftvoll und motiviert. Mit Energie fallen plötzlich Dinge leicht zu tun, die man eigentlich gern vermeidet. Dinge, für die normalerweise keine Kraft da ist.

Und gleichzeitig ist Energie störend, wenn sie verhindert, dass man zur Ruhe kommt. Wenn keine Auszeit mehr möglich ist. Im Beruf wie im Privatleben.

Energie führt zu Stolz

Für mich ist Energie eine Begleiterscheinung von Mut. Mit Mut ist plötzlich diese Kraft da, die die bisher erwarteten Probleme schrumpfen lässt und die einen Dinge tun lässt, die man sonst scheut. Diese Kraft ist Energie. Und da sind wir auch schon bei der Verbindung zur Physik.

Wenn die Energie da ist, und man Dinge erledigt, statt der Aufschieberitis verfallen zu sein, dann sieht man Ergebnisse. Man kommt voran. Vielleicht hakt man Dinge auf der To-Do-Liste ab. Auf jeden Fall kann man stolz sein, etwas geschafft zu haben.

Die Herausforderung an innerer Energie ist, dass man sich zu viele Dinge vornimmt. Möglicherweise beginnt man hier und dort To Dos abzuarbeiten. Und letztlich verliert man sich in der Vielzahl der Dinge, die getan werden möchten. Dann braucht es einen Moment des Sortierens, des Strukturierens um die Energie in richtige, sinnvolle und machbare Wege zu leiten. Wenn das geschafft ist, ist es wieder ein Grund stolz zu sein.

Ich bin es jedenfalls, wenn ich die Ergebnisse meiner Energieschübe sehe.

Ich bin stolz, wenn ich meine Energie nutze um voranzukommen.